
Wenn du überlegst, dir einen robusten 18-Volt-Schlagbohrschrauber zuzulegen, bist du bei Makita schnell auf den BHP453 gestoßen. In meinem Bericht zeige ich dir, wie sich der Makita BHP453 im Test geschlagen hat und worin er sich vom neueren Makita DHP453 unterscheidet. Schon beim ersten Einsatz fiel mir die solide Bauweise und das angenehme Handling auf – typisch Makita, aber mit kleinen Eigenheiten. Besonders spannend war für mich die Frage, ob das Modell trotz seines Alters noch mit den aktuellen Akkuschraubern mithalten kann.
Im direkten Vergleich konnte der Makita BHP453 im Test einige Stärken ausspielen, die ihn gerade für Heimwerker interessant machen, die Wert auf Zuverlässigkeit, einfache Bedienung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der Makita BHP453 im Test überzeugt auch als älteres Modell durch solide Verarbeitung, gutes Drehmoment und zuverlässige Leistung im Heimwerkeralltag.
- Mit seinem 2-Gang-Getriebe und der zuschaltbaren Schlagbohrfunktion eignet er sich für Holz-, Metall- und Mauerwerksarbeiten gleichermaßen.
- Trotz klassischem Bürstenmotor läuft der Schrauber ruhig und kraftvoll – ideal für alle, die einfache Technik ohne Schnickschnack bevorzugen.
- Die Kompatibilität mit dem Makita-18V-System macht ihn auch heute noch interessant, besonders wenn bereits Akkus vorhanden sind.
- Im Vergleich zum DHP453 bietet er ähnliche Leistung, ist aber günstiger und damit eine preiswerte Alternative für Heimwerker.
Details:
- Hersteller: Makita
- Akkuspannung: 18 Volt
- Akkukapazität: 1,5 Ah
- Max. Drehmoment: 42 Nm
- Drehzahl 1. Gang: 0-400 min-1
- Drehzahl 2. Gang: 0-1.300 min-1
- Drehmomentvorauswahl: 16+1 Stufen
- Bohrfutter max.: 13 mm
- Schlagwerk: Ja (bis 19.500 min-1)
- Gewicht mit Akku: ca. 1,7 kg
Der Makita Schlagbohrschrauber BHP453 im Akkuschrauber Test
Für meinen Akkuschrauber Test habe ich mir den Makita BHP453 nicht neu gekauft, sondern von einem Freund ausgeliehen, der das Gerät schon seit mehreren Jahren regelmäßig im Einsatz hat. Entsprechend zeigt der Schrauber bereits einige Gebrauchsspuren – was mir aber die Gelegenheit gibt, seine Zuverlässigkeit und Haltbarkeit realistisch einzuschätzen. In den folgenden Abschnitten gehe ich darauf ein, wie sich der ältere Makita-Schlagbohrschrauber im Praxistest geschlagen hat, welche technischen Daten er bietet und worin sich das Modell vom neueren DHP453 unterscheidet.
1. Die technischen Daten

Der Makita BHP453 ist ein 18-Volt-Schlagbohrschrauber, der mit einem maximalen Drehmoment von 42 Nm arbeitet und damit im soliden Mittelfeld der Makita-Serie liegt. Er bietet zwei mechanische Gänge: Im ersten Gang erreicht er Drehzahlen zwischen 0 und 400 U/min, im zweiten bis zu 1.300 U/min. Damit lässt sich sowohl präzise schrauben als auch kraftvoll bohren, ohne dass der Motor überfordert wirkt. Die integrierte Schlagbohrfunktion erzeugt bis zu 19.500 Schläge pro Minute und macht den Schrauber auch für Arbeiten in Mauerwerk oder Porenbeton einsetzbar – eine Funktion, die bei einfachen Akkuschraubern nicht selbstverständlich ist.
Das Schnellspannbohrfutter fasst Bohrer bis 13 mm, wodurch Holz-, Metall- und Steinbohrungen problemlos möglich sind. Besonders positiv fällt auf, dass das Bohrfutter auch nach Jahren intensiver Nutzung noch zuverlässig hält – trotz der sichtbaren Gebrauchsspuren an meinem Testgerät. Mit einer Gesamtlänge von rund 23 cm bleibt der BHP453 angenehm kompakt, und das Gewicht von etwa 1,7 kg (inklusive Akku) sorgt für eine gute Balance zwischen Leistung und Handlichkeit.
Beim Blick auf die Verarbeitung zeigt sich, dass Makita bereits damals viel Wert auf Robustheit gelegt hat: Das Gehäuse besteht aus schlagfestem Kunststoff, die gummierten Griffflächen bieten sicheren Halt, und selbst der Schaltermechanismus läuft nach Jahren noch sauber. Im Inneren arbeitet ein klassischer Bürstenmotor, der zwar nicht die Effizienz moderner Brushless-Akkuschrauber erreicht, dafür aber durch einfache Wartung und lange Lebensdauer überzeugt. Insgesamt zeigt der BHP453 in dieser Hinsicht, warum er in vielen Werkstätten bis heute im Einsatz ist – zuverlässig, unkompliziert und solide konstruiert.
2. Funktionen, Ausstattung & weiteres Zubehör

Der Makita Akkuschrauber BHP453 bietet die wichtigsten Funktionen, die man von einem soliden Schlagbohrschrauber dieser Leistungsklasse erwarten darf. Neben den beiden Gängen verfügt er über eine zuschaltbare Schlagbohrfunktion, mit der sich auch härtere Materialien wie Mauerwerk oder Kalksandstein bearbeiten lassen. Die Drehmomentvorwahl mit 16 Stufen plus Bohr- und Schlagbohrmodus ermöglicht eine präzise Anpassung an verschiedene Schraub- und Bohrarbeiten. So lässt sich das Drehmoment für empfindliche Materialien wie Gipsplatten fein dosieren oder bei Holz und Metall entsprechend erhöhen.
Das 13-mm-Schnellspannbohrfutter aus Metall wirkt robust und läuft nach wie vor rund, obwohl das Testgerät bereits einige Jahre auf dem Buckel hat. Auch die Gangschaltung und der Umschalter für die Laufrichtung arbeiten sauber und greifen zuverlässig. Eine LED-Arbeitsleuchte, wie sie bei neueren Makita-Modellen Standard ist, besitzt der BHP453 noch nicht – das merkt man besonders in dunklen Arbeitsbereichen. Dafür ist die Balance des Geräts angenehm gelungen, und die gummierten Griffflächen bieten auch bei längerer Nutzung guten Halt.
Zum Zubehör: Je nach Set-Variante wurde der BHP453 mit unterschiedlichen Koffern und Akkus ausgeliefert. Das mir vorliegende Modell stammt aus einem älteren Komplettset mit zwei 18-Volt-Akkus (je 1,3 Ah) und einem Schnellladegerät. Der robuste Kunststoffkoffer zeigt bereits deutliche Gebrauchsspuren, erfüllt aber weiterhin seinen Zweck. Wer heute nach Ersatzakkus oder einem neuen Ladegerät sucht, profitiert davon, dass die Maschine weiterhin mit dem gängigen Makita-18V-System kompatibel ist. Dadurch lässt sich der BHP453 problemlos mit neueren Li-Ion-Akkus betreiben – ein klarer Pluspunkt, wenn du bereits andere Makita-Werkzeuge besitzt.
3. Bewertungen auf Amazon und Testergebnisse auf anderen Portalen

Bevor ich mir selbst ein Bild vom Makita BHP453 gemacht habe, habe ich mir die Bewertungen anderer Nutzer angesehen. Besonders auf Amazon* und in verschiedenen Werkzeugforen zeigt sich ein klares Stimmungsbild: Der BHP453 gehört zwar nicht mehr zu den neuesten Modellen, überzeugt aber viele Anwender durch seine Zuverlässigkeit und robuste Verarbeitung.
Bewertungen auf Amazon:
- Durchschnittliche Bewertung liegt bei rund 4,4 von 5 Sternen
- Viele Käufer loben die stabile Bauweise und das gute Drehmoment
- Besonders positiv fällt das angenehme Handling auf – auch bei längeren Arbeiten
- Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird häufig hervorgehoben
- Vereinzelt gibt es Kritik an älteren Akkus mit geringerer Kapazität oder nachlassender Schlagfunktion bei starkem Verschleiß
Testergebnisse und Nutzermeinungen auf anderen Portalen:
- In Foren wird der BHP453 oft als bewährtes, langlebiges Makita-Modell beschrieben
- Einige Nutzer berichten von Problemen mit dem Bohrfutter nach mehreren Jahren intensiver Nutzung – ein typisches Verschleißthema
- Im Vergleich zu neueren DHP-Modellen wird der BHP453 als etwas schwächer, aber sehr zuverlässig eingeschätzt
- Der Schrauber gilt als ideales Gerät für Heimwerker, die bereits Makita-Akkus besitzen oder ein günstiges, aber solides 18V-Gerät suchen
- Insgesamt zeigen die Erfahrungsberichte, dass der BHP453 über Jahre hinweg ein zuverlässiger Begleiter bleibt, solange man keine Profi-Ansprüche stellt
4. Für wen ist der Makita BHP453 geeignet?

Der Makita BHP453 ist ein 18-Volt-Schlagbohrschrauber, der sich aufgrund seiner Ausstattung und Leistung vor allem an bestimmte Nutzertypen richtet. Im Folgenden skizziere ich, wer von diesem Gerät besonders profitieren kann – und wer eventuell besser zu einer moderneren Variante greifen sollte.
4.1 Empfehlung: Ideal geeignet für
- Heimwerker und ambitionierte Hobbyschrauber, die bereits ein 18 V-Akku-System von Makita besitzen und ein solides Gerät fürs Bohren, Schrauben und gelegentliche Schlagbohren suchen.
- Nutzer, die Wert auf verlässliche Technik und robuste Verarbeitung legen – der BHP453 zeigt sich auch nach Jahren im Einsatz als langlebig und beständig.
- Haushalte oder Werkstätte, in denen das Gerät nicht täglich im Dauereinsatz ist, sondern zuverlässig für Renovierung, Montage oder kleinere Baustellen verwendet wird.
- Anwender, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen und keine Spitzenwerte wie Brushless-Motor oder Hochleistungsakku brauchen.
- Besitzer älterer Makita-Akkus: Da der BHP453 kompatibel mit dem klassischen Makita-System ist, kann eine vorhandene Akku-Flotte weiter verwendet werden – das senkt die Gesamtkosten.
4.2 Einschränkungen: Weniger geeignet für
- Profis oder Handwerker mit täglichem Dauereinsatz, die viele Bohrungen bei großen Durchmessern, häufigem Schlagbohren in Beton oder Stahl sowie hohe Drehmomente benötigen. In solchen Fällen könnte ein modernes Modell mit Brushless-Motor oder > 50 Nm Drehmoment sinnvoller sein.
- Nutzer, die auf modernste Funktionen wie z. B. integrierte LED-Arbeitshilfe (falls nicht vorhanden), Bluetooth-Akkukommunikation oder extrem leichte Bauweise setzen: Der BHP453 stammt aus einem älteren Generation und bietet nicht alle Features der neuesten Serie.
- Käufer, die ausschließlich in sehr anspruchsvollem Umfeld tätig sind (z. B. tiefe Bohrungen in Beton > 13 mm, ständiger Schlagbohreinsatz, maximale Akkuleistung). Hier stößt das Gerät eher an seine Grenzen.
| Einsatzbereich | Bewertung Makita BHP453 |
|---|---|
| Schrauben in Holz und Metall | Sehr gut – gleichmäßige Kraft, präzise Steuerung über Drehmomentstufen |
| Bohren in Holz | Sehr gut – saubere Bohrlöcher bis ca. 36 mm Durchmesser |
| Bohren in Metall | Gut – ausreichend Power für Löcher bis ca. 13 mm |
| Schlagbohren in Mauerwerk | Befriedigend – funktioniert, aber spürbar schwächer als moderne Modelle |
| Dauerbetrieb / täglicher Profi-Einsatz | Weniger geeignet – Motor mit Bürsten, nicht für Dauerlast ausgelegt |
| Akkulaufzeit (mit 1,3 Ah Akkus) | Ausreichend – ca. 30–40 Minuten unter Last, kompatibel mit neueren Akkus |
| Ergonomie und Handhabung | Gut – angenehmer Griff, ausgewogene Balance, etwas schwerer als neuere Modelle |
| Preis-Leistungs-Verhältnis | Sehr gut – günstiger Gebrauchtpreis, solide Gesamtleistung |
Meine Testerfahrungen mit dem Schlagbohrschrauber BHP453 von Makita

Da ich den Makita BHP453 von einem Freund ausgeliehen habe, hatte ich die Gelegenheit, ein bereits gut eingearbeitetes Gerät zu testen – kein fabrikneues Modell, sondern eines, das über Jahre hinweg regelmäßig bei typischen Renovierungsarbeiten im Einsatz war. Genau das macht den Test besonders interessant: Ich konnte sehen, wie sich der Schrauber nach längerem Gebrauch verhält und ob er seine ursprüngliche Leistung noch beibehält.
Beim ersten Einschalten fiel mir sofort auf, dass der Motor trotz seines Alters gleichmäßig und kräftig läuft. Das Getriebe schaltet sauber zwischen den beiden Gängen, und auch der Schlagbohrmodus funktioniert noch zuverlässig. Beim Bohren in Holz und Metall zeigte der BHP453 keine Schwächen – selbst größere Schrauben konnte ich problemlos eindrehen. Beim Schlagbohren in Mauerwerk merkt man allerdings, dass er gegenüber modernen Modellen wie dem DHP453 etwas weniger Durchzug hat. Für gelegentliche Bohrungen reicht die Leistung aber völlig aus.

Das Handling empfinde ich als angenehm: Der Griff liegt gut in der Hand, das Gewicht ist zwar etwas höher als bei neueren Brushless-Modellen, aber die Balance stimmt. Auch nach längerer Nutzung hatte ich nie das Gefühl, dass der Schrauber unhandlich wird. Die Bedienung ist klassisch und selbsterklärend – kein unnötiger Schnickschnack, dafür solide Technik, die einfach funktioniert. Das Bohrfutter arbeitet zuverlässig und hält Bohrer sicher, was bei einem älteren Gerät dieser Generation nicht selbstverständlich ist.
Die Akkus meines Testgeräts (ältere 1,3-Ah-Versionen) zeigen erwartungsgemäß eine kürzere Laufzeit. Mit modernen 3,0-Ah- oder 5,0-Ah-Akkus aus der Makita-Serie ließe sich das aber problemlos verbessern. Insgesamt hat mich der BHP453 in der Praxis positiv überrascht – er ist zwar kein High-End-Gerät, aber ein ehrlicher, zuverlässiger Helfer, der tut, was er soll.
Unterschiede zwischen dem Makita BHP453 und dem Makita DHP453

Der Makita BHP453 und der Makita DHP453 gehören beide zur 18-Volt-Klasse von Makita und wirken auf den ersten Blick nahezu identisch. Tatsächlich liegen die Unterschiede eher im Detail – in der Modellgeneration, in kleineren Konstruktionsverbesserungen und in der elektronischen Ausstattung.
Der ältere BHP453 stammt aus der sogenannten B-Serie von Makita und wurde später durch die D-Serie ersetzt, zu der auch der DHP453 gehört. Beide Geräte sind mit einem klassischen Bürstenmotor ausgestattet und erreichen ein maximales Drehmoment von rund 42 Nm. Auch das 2-Gang-Getriebe (0–400 / 0–1.300 U/min) und die Schlagzahl von bis zu 19.500 Schlägen pro Minute sind technisch identisch. In der Praxis zeigt sich daher bei der reinen Leistung kaum ein Unterschied.
Die größten Änderungen betreffen vor allem die Kompatibilität und das Design. Der DHP453 ist etwas kompakter gebaut und liegt minimal ausgewogener in der Hand, was beim längeren Arbeiten spürbar angenehmer ist. Auch das Gehäusematerial und die Griffgummierung wurden leicht überarbeitet, wodurch das Gerät robuster und griffiger wirkt. Beide Modelle verfügen über kein integriertes LED-Arbeitslicht – hier hat Makita erst bei späteren Serien nachgebessert.
Ein weiterer Unterschied betrifft die Akkutechnik. Der Makita DHP453 nutzt die neuere D-Serie der Makita-18V-Akkus, die besser gegen Überlastung geschützt sind und mit den heutigen LXT-Systemen vollständig kompatibel bleiben. Beim älteren BHP453 funktioniert das ebenfalls, allerdings stammt er aus einer Zeit, in der die Schutz- und Kommunikationselektronik zwischen Akku und Werkzeug noch einfacher aufgebaut war. In der Praxis bedeutet das vor allem, dass der DHP453 etwas effizienter und akkusparender arbeitet, wenn man moderne Akkus nutzt.
Was die Haltbarkeit betrifft, sind sich beide Geräte sehr ähnlich. Viele Nutzer berichten, dass der BHP453 auch nach Jahren noch zuverlässig funktioniert – lediglich bei intensivem Schlagbohreinsatz zeigen ältere Geräte manchmal Verschleiß am Bohrfutter. Der DHP453 wirkt dagegen etwas solider verarbeitet und hält Belastungen im Dauereinsatz länger stand.
Zusammengefasst lässt sich sagen: Der BHP453 ist das klassische, bewährte Modell mit ehrlicher Leistung – ideal für Heimwerker oder als Zweitgerät. Der DHP453 ist die modernisierte Variante mit kleinen Detailverbesserungen, besserer Akku-Kompatibilität und minimal ergonomischerer Bauweise, bleibt aber technisch eng mit seinem Vorgänger verwandt.
Details:
- Hersteller: Makita
- Akkuspannung: 18 Volt
- Akkukapazität: 3 Ah
- Max. Drehmoment: 42 Nm
- Drehzahl 1. Gang: 0-400 min-1
- Drehzahl 2. Gang: 0-1.300 min-1
- Drehmomentvorauswahl: 16+1 Stufen
- Bohrfutter max.: 13 mm
- Schlagwerk: Ja
- Gewicht mit Akku: 1948 Gramm
Fazit – Der Makita Schlagbohrschrauber BHP453 im Test

Nach meinem Praxistest kann ich klar sagen: Der Makita BHP453 ist auch Jahre nach seiner Einführung noch ein leistungsstarker und zuverlässiger Schlagbohrschrauber. Trotz seines Alters zeigt er, dass Makita bereits früh Wert auf robuste Bauweise, saubere Verarbeitung und eine ausgereifte Mechanik gelegt hat. Der Motor läuft gleichmäßig, das Getriebe arbeitet sauber, und auch das Drehmoment reicht für fast alle typischen Heimwerkeraufgaben locker aus. Selbst ohne moderne Extras wie LED-Licht oder Brushless-Technik bietet der Schrauber eine solide Gesamtleistung, die für den gelegentlichen Einsatz vollkommen ausreicht.
Im direkten Vergleich zum DHP453 zeigt sich, dass die Unterschiede geringer sind, als man zunächst vermuten könnte. Beide Modelle liefern nahezu identische Leistungsdaten, wobei der DHP453 lediglich eine etwas modernere Akku-Elektronik und eine leicht verbesserte Ergonomie bietet. Wer bereits Makita-Akkus besitzt oder ein günstiges, langlebiges 18-Volt-Gerät sucht, macht mit dem Makita BHP453 im Test nichts falsch. Für den täglichen Dauereinsatz oder professionelle Anwendungen lohnt sich allerdings der Griff zu einem neueren Brushless-Modell. Insgesamt bleibt der BHP453 ein ehrlicher, robuster Allrounder, der hält, was Makita-Werkzeuge seit jeher auszeichnet: Zuverlässigkeit, einfache Handhabung und gute Leistung zum fairen Preis.
Details:
- Hersteller: Makita
- Akkuspannung: 18 Volt
- Akkukapazität: 1,5 Ah
- Max. Drehmoment: 42 Nm
- Drehzahl 1. Gang: 0-400 min-1
- Drehzahl 2. Gang: 0-1.300 min-1
- Drehmomentvorauswahl: 16+1 Stufen
- Bohrfutter max.: 13 mm
- Schlagwerk: Ja (bis 19.500 min-1)
- Gewicht mit Akku: ca. 1,7 kg
FAQ – Häufige Fragen zum Makita BHP453
Im folgenden FAQ-Teil beantworte ich dir die häufigsten Fragen rund um den Makita BHP453. So erfährst du schnell, welche Vorteile er bietet, wie du ihn richtig einsetzt und worauf du bei Kauf, Nutzung und Pflege besonders achten solltest.
1. Ist der Makita BHP453 noch aktuell oder schon veraltet?
Der BHP453 ist kein aktuelles Modell mehr, wird aber noch häufig verkauft und genutzt. Seine Technik stammt aus der früheren Makita-B-Serie, die von der D-Serie abgelöst wurde. Leistung und Drehmoment sind für den Heimwerkerbereich aber immer noch absolut ausreichend. Wenn du bereits Makita-Akkus besitzt, kannst du den Schrauber bedenkenlos weiterverwenden – für den Profi-Alltag ist er jedoch mittlerweile technisch überholt.
2. Mit welchen Akkus ist der Makita BHP453 kompatibel?

Der BHP453 funktioniert mit allen 18-Volt-Akkus des Makita-LXT-Systems. Dabei spielt es keine Rolle, ob du ältere 1,3-Ah-Akkus oder moderne 5,0-Ah-Versionen nutzt. Die neueren Akkus liefern eine deutlich längere Laufzeit und sind vollständig rückwärtskompatibel. Du kannst also vorhandene Makita-Akkus problemlos weiterverwenden.
3. Hat der Makita BHP453 eine LED-Arbeitsleuchte?
Nein, dieses Modell besitzt keine integrierte LED-Beleuchtung. Das war zu seiner Zeit noch kein Standard. Wenn du häufig in dunklen Bereichen arbeitest, lohnt sich daher der Einsatz einer separaten Arbeitslampe oder die Wahl eines neueren Modells mit eingebauter LED-Leuchte zum Beispiel von meinem Preistipp dem Bosch GSR 12V-15.
4. Worin unterscheidet sich der BHP453 vom DHP453?
Beide Modelle sind technisch sehr ähnlich, was Leistung und Drehmoment betrifft. Der DHP453 ist jedoch das Nachfolgemodell mit leicht überarbeiteter Gehäuseform, verbesserter Akku-Elektronik und einer etwas ausgewogeneren Handhabung. Der BHP453 stammt aus der älteren B-Serie, während der DHP453 zur moderneren D-Serie gehört. In der Praxis sind die Unterschiede aber gering – beide Modelle gelten als zuverlässig und robust.
5. Wofür sind die 16 Drehmomentstufen beim Makita BHP453 gedacht?

Die 16 Drehmomentstufen ermöglichen es, die Kraft des Schraubers sehr fein zu dosieren. Damit kannst du verhindern, dass Schrauben zu tief versenkt oder Materialien wie Holz, Kunststoff oder Gips beschädigt werden. Je niedriger die Stufe, desto früher stoppt der Schrauber beim Erreichen des eingestellten Widerstands. Für empfindliche Arbeiten nutzt du also niedrige Werte, für kräftige Verschraubungen in Holz oder Metall höhere Stufen. Zusätzlich gibt es eine Bohrstufe und einen Schlagbohrmodus, die das volle Drehmoment freigeben, wenn maximale Leistung gefragt ist.
6. Kann ich den Makita BHP453 noch neu kaufen?
Neu ist der BHP453 nur noch vereinzelt erhältlich, meist aus Restbeständen oder als Gebrauchtgerät. Auf Plattformen wie Amazon oder in Werkzeugshops findest du jedoch häufig überholte oder ungenutzte Lagergeräte. Wer ein solides, günstiges Makita-Gerät sucht und keine High-End-Ansprüche hat, kann hier durchaus ein gutes Schnäppchen machen.
7. Lohnt sich der Kauf des BHP453 im Jahr 2025 noch?
Ja, wenn du den Schrauber hauptsächlich für Heimwerkerarbeiten nutzt und bereits Makita-Akkus besitzt. Das Gerät ist robust, langlebig und erfüllt alle grundlegenden Anforderungen im Alltag. Wenn du dagegen maximale Leistung, moderne Brushless-Technik oder smarte Akkufunktionen suchst, ist ein aktuelleres Modell wie der DHP486 oder DDF484 die bessere Wahl.
Abschließender Eindruck – Makita BHP453 im Test
Nach meinem ausführlichen Praxistest hat mich der Makita BHP453 positiv überrascht. Trotz seines Alters und der sichtbaren Gebrauchsspuren zeigte das Gerät, dass es in Sachen Zuverlässigkeit und Leistung noch immer zu überzeugen weiß. Die Kombination aus robustem Gehäuse, solider Schlagbohrfunktion und sauber abgestuften Drehmomentstufen macht den BHP453 zu einem verlässlichen Werkzeug für fast alle typischen Heimwerkerprojekte. Besonders gefällt mir, dass Makita hier auf bewährte Technik setzt – keine unnötige Elektronik, kein empfindliches Brushless-System, sondern klassische Mechanik, die einfach funktioniert. Auch nach mehreren Jahren intensiver Nutzung läuft das Getriebe rund und der Motor gleichmäßig, was die gute Qualität des Geräts unterstreicht.
Im direkten Vergleich mit seinem Nachfolger zeigt der Makita BHP453 im Test, dass ältere Modelle nicht zwangsläufig schlechter sein müssen. Während der DHP453 etwas moderner wirkt und geringfügig ergonomischer gestaltet ist, überzeugt der BHP453 durch seine Ehrlichkeit, Robustheit und das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer bereits Makita-Akkus besitzt oder ein zuverlässiges Zweitgerät sucht, macht mit dem Makita BHP453 im Test definitiv nichts falsch. Er ist kein Hightech-Schrauber, aber ein langlebiger Klassiker, der auch heute noch zeigt, warum Makita bei Hand- und Heimwerkern einen so guten Ruf genießt.
Details:
- Hersteller: Makita
- Akkuspannung: 18 Volt
- Akkukapazität: 1,5 Ah
- Max. Drehmoment: 42 Nm
- Drehzahl 1. Gang: 0-400 min-1
- Drehzahl 2. Gang: 0-1.300 min-1
- Drehmomentvorauswahl: 16+1 Stufen
- Bohrfutter max.: 13 mm
- Schlagwerk: Ja (bis 19.500 min-1)
- Gewicht mit Akku: ca. 1,7 kg
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