
E-Lastenrad Test – In Zeiten von Klimawandel und einer nachhaltigen Lebensweise steigen immer mehr Menschen um auf das Fahrrad. Besonders in Großstädten, wie Berlin, Hamburg und München, wird das Rad immer öfter gegen das Auto eingetauscht. Eine praktische Alternative zum Auto stellt ein spezielles Fahrrad, das Elektro-Lastenrad oder auch Lasten-E-Bike genannt, dar.
Mit so einem Elektro-Lastenfahrrad kannst Du Getränkekisten, Einkaufstüten oder sogar Deine eigenen Kinder befördern. Auch Hunde kannst Du mit dem passenden Modell aus der Kategorie Lastenfahrrad Hund von A nach B transportieren.
Welche Arten von Elektro-Lastenfahrrädern es gibt, was wichtige Eigenschaften an einem Lasten e-Bike sind und welches Modell empfehlenswert ist, erfährst Du in diesem Ratgeber.
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- Elektro-Lastenräder sind die umweltfreundliche Alternative zum Auto, besonders für den Transport von Kindern, Hunden und schweren Einkäufen.
- Die Modelle in meinem Vergleich sind alle verkehrssicher nach StVZO ausgestattet und bieten Schutzbleche, Lichtanlagen und teils auch Gurte für Kinder.
- Die Motorleistung beträgt bei allen Rädern 250 Watt, was eine gesetzeskonforme Unterstützung bis 25 km/h ermöglicht – ganz ohne Führerschein oder Zulassung.
- Entscheidender Unterschied: Akkukapazität und Reichweite variieren stark, von etwa 30 bis über 130 Kilometer – abhängig von Modell, Beladung und Gelände.
- Besonders positiv aufgefallen sind mir das vielseitige Zündapp Cargo C2426, das kraftvolle T9 Grand Modern und der preiswerte SachsenRAD T1.
E-Lastenrad Test: die besten Elektro-Lastenfahrräder im Vergleich
Für meinen E-Lastenrad Test habe ich über zehn Lasten e-Bikes miteinander verglichen. Die besten drei haben es in meine Vergleichstabelle geschafft. Mit Hilfe dieser Tabelle kannst Du Dir einen ersten Überblick über die aktuellen Modell verschaffen. Du findest dort die Eigenschaften und die technischen Daten der einzelnen Elektro-Lastenfahrräder.
E-Lastenrad Test – Das ist die Top 5 der elektronischen Lastenfahrräder
Im Folgenden möchte ich Dir nun die drei Elektro-Lastenräder aus meinem Vergleich genauer vorstellen. Dabei gehe ich auf die technischen Daten und die besonderen Eigenschaften ein. Außerdem erläutere ich Dir, welches Rad, für wen am besten geeignet ist.
Schon gewusst: Elektro-Lastenräder werden von Bund und Ländern subventioniert. Dazu mehr im Ratgeberteil von meinem E-Lastenrad Test und Vergleich.
1. Meine Empfehlung: Zündapp Cargo C2426 – Vielseitiger Allrounder für Familie und Hund
Das erste Modell in meinem E-Lastenrad Vergleich stammt von Zündapp. Mit dem Cargo C2426* liefert der Traditionshersteller ein solides, dreirädriges Lastenrad ab, das sich gleichermaßen für Kinder, Hunde und alltägliche Transporte eignet. Die Transportbox ist großzügig bemessen: Mit ca. 90 × 80 × 50,5 cm bietet sie Platz für zwei Sitzbänke – und damit für bis zu vier Kinder oder einen mittelgroßen Hund mit viel Auslauf.
Das E-Lastenrad ist als Frontlader konzipiert, was den Vorteil hat, dass du die Ladefläche stets im Blick hast. Gerade im Straßenverkehr erhöht das die Sicherheit. Dank der ausgewogenen Bauweise und des durchdachten Designs eignet sich das Modell auch für weniger geübte Fahrerinnen und Fahrer.
Die technischen Daten
Der 250-Watt-Motor liefert bis zu 45 Nm Drehmoment und unterstützt dich zuverlässig auf bis zu 135 Kilometern, je nach Zuladung und Unterstützungsstufe. Der verbaute Akku mit 461 Wattstunden (36 V, 12,8 Ah) ist abnehmbar und lässt sich bequem zu Hause oder im Büro laden.
Die hydraulischen Tektro Auriga Scheibenbremsen sorgen in jeder Situation für die nötige Verzögerung. Eine 7-Gang-Kettenschaltung erleichtert das Fahren auch in hügeligem Gelände. Zur weiteren Ausstattung zählen LED-Beleuchtung, Schutzbleche, Klingel und eine StVZO-konforme Sicherheitsausstattung.
Fazit: Zündapp Cargo C2426
Dieses E-Lastenrad ist ein robuster und vielseitiger Begleiter für alle, die Kinder, Hunde oder größere Lasten transportieren möchten. Besonders die große Reichweite und die stabile Bremsanlage machen es zu einer empfehlenswerten Wahl für Familien mit Haustieren.
- 7-Gang Kettenschaltung / Tektro Auriga hydraulische Scheibenbremsen
- Gewicht: 68 kg / Räder: 3 / maximale Zuladung 225 kg
- 2 Sitzbänken für 4 Kinder ca. L 90 cm - B 80 cm - H 50,5 cm
- Motor: 250 Watt & 45 Nm / Akku: 461 Wattstunden (36V * 12,8 Ah)
- 35 bis 135 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h (5 Stufen)
- Schutzbleche, LED Beleuchtung, Verkehrssicher gemäß StVZO
2. Mein Preistipp: SachsenRAD T1 – Preis-Leistungs-Sieger für Familien
Das zweite E-Lastenrad im Vergleich ist das SachsenRAD T1* – ein solides, dreirädriges Modell, das sich als günstige Alternative für Familien mit Kindern präsentiert. Die Transportbox bietet zwei Sitzbänke und Platz für bis zu vier Kinder. Sie kann aber auch hervorragend für kleinere bis mittelgroße Hunde genutzt werden.
Mit seinem klassischen Dreiradaufbau ist das T1 besonders kippsicher, was im Stadtverkehr ein echtes Plus darstellt. Die simple aber robuste Konstruktion punktet vor allem durch Stabilität und einen attraktiven Preis.
Die technischen Daten
Das SachsenRAD T1 wird von einem 250-Watt-Motor angetrieben, der dich auf bis zu 60 Kilometern unterstützt. Der Akku hat eine Kapazität von 468 Wattstunden (36 V, 13 Ah). Die verbaute 7-Gang-Shimano-Kettenschaltung macht das Fahren auch mit Beladung angenehm.
Beim Bremsen setzt SachsenRad auf eine Kombination: Vorne eine Scheibenbremse, hinten eine klassische V-Brake. Auch dieses Modell ist mit LED-Licht, Klingel, Schutzblechen und Gepäckträger ausgestattet und verkehrssicher nach StVZO.
Fazit: SachsenRAD T1
Wenn du ein günstiges und zugleich zuverlässiges Lastenrad für den Kindertransport suchst, bietet dir das SachsenRAD T1 eine gute Kombination aus Ausstattung, Reichweite und Sicherheit.
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3. Maximale Power: SachsenRAD T9 Grand Modern – Kompakt, kraftvoll
Als drittes möchte ich dir das SachsenRAD T9 Grand Modern* vorstellen – ein elegantes, leistungsstarkes Lastenrad für den anspruchsvollen Alltag mit Kind und Gepäck. Die moderne Transportbox mit kompakten Maßen von ca. 97 × 65 × 52 cm ist durchdacht konstruiert und bietet sowohl Sitzbänke als auch ausreichend Fläche für einen großen Hund. Die stabile Bauweise und das moderne Design machen das T9 zu einem echten Blickfang.
Ein besonderer Vorteil dieses Modells: Trotz der Größe ist es überraschend wendig und leicht zu fahren – perfekt für urbane Gegenden mit wenig Platz. Auch das Auf- und Absteigen gestaltet sich komfortabel.
Die technischen Daten
Im Inneren arbeitet ein kraftvoller 250-Watt-Motor mit 120 Nm Drehmoment – der höchste Wert in meinem Vergleich. Der 522-Wh-Akku (36 V, 14,5 Ah) bringt dich auf 50 bis 80 Kilometern ans Ziel, ohne dass dir die Puste ausgeht.
Das Rad verfügt über eine wartungsarme Shimano Nexus 5-Gang Nabenschaltung sowie hydraulische Scheibenbremsen für maximale Sicherheit. Die komplette StVZO-Ausstattung, inklusive LED-Beleuchtung, ist natürlich mit an Bord.
Fazit: SachsenRAD T9 Grand Modern
Wenn du auf der Suche nach einem hochwertigen, kompakten und besonders kraftvollen E-Lastenrad für den täglichen Einsatz mit deinem Hund bist, solltest du dir das T9 Grand Modern unbedingt anschauen. Es ist kraftvoll, komfortabel und auch optisch ein echtes Highlight.
- Shimano Nexus 5-Gang Nabenschaltung / hydraulische Scheibenbremsen
- Gewicht: 65 kg / Räder: 3 / maximale Zuladung 150 kg
- für 4 Kinder ca. L 97 cm - B 65 cm - H 52 cm, modernes Design
- Motor: 250 Watt & 120 Nm / Akku: 522 Wattstunden (36V * 14,5 Ah)
- 50 bis 80 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
- Schutzbleche, LED Beleuchtung, Verkehrssicher gemäß StVZO
4. Ideal für den Hundetransport: Adore Cargo e-Bike Straight
Das vierte Elektro-Lastenfahrrad, welches ich euch gerne vorstellen möchte, ist aus dem Hause Adore. Dieses Lastenfahrrad ist ein klassischer Vorderlader. Hier befindet sich die Ladefläche wie beim E-Donkey zwischen den beiden Vorderrädern. Die Kiste aus hochwertigem Holz bietet eine Sitzbank für zwei Kleinkinder. Diese können per Gurt sogar angeschnallt werden. Sonderzubehör ist eine Regenhaube mit Sichtfenster. Das besondere an diesem Lastenfahrrad ist die Einstiegstür an der Vorderseite der Transportbox. So können große und schwere Hunde einfacher mitgenommen werden.
Die technischen Daten
Bei diesem Modell handelt es sich um ein 7-Gang Fahrrad. Vorne und hinten ist das E-Lastenrad mit Scheibenbremsen ausgestattet. Schutzbleche, eine Klingel, Licht und Gepäckträger lassen keine Wünsche offen.
672 Wattstunden bietet das Lastenfahrrad von Adore – der beste Wert in meinem Vergleich. In Verbindung mit dem 250 Watt Motor wirst Du auf bis zu 80 Km beim Treten unterstützt. Die maximale Unterstützung liegt wieder bei 25 km/h, damit Versicherung und Zulassung nicht erforderlich ist.
Fazit: Adore Cargo e-Bike Straight
Das e-Bike Straight von Adore ist ein sehr hochwertiges Fahrrad, welches sich besonders gut für den Transport von Kleinkindern oder Tieren eignet. Der Akku gehört zu den besseren und die unabhängigen Bremsen und Anschnallgurte sorgen für die nötige Sicherheit im Straßenverkehr.
Ideal für den Hundetransport: Adore Cargo e-Bike Straight
- 7-Gang Shimano Nexus Schaltung,
- Scheibenbremsen an jedem Rad
- Räder: 3 / max. Zuladung 250 Kg
- Motor: 250 Watt / Akku: 672 Wattstunden
- 50 bis 80 Km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
- Schutzbleche, LED Beleuchtung, Gepäckträger
- Tür in der Transportbox zum Einsteigen
- Verkehrssicher gemäß StVZO
5. Qivelo Curve 3 DR7 – Leicht und doppelten Stauraum
Das fünfte E-Bike-Lastenrad ist der große Bruder vom Kidix City – das Kidix Curve 3 DR7. Hierbei handelt es sich um ein klassischen Frontlader mit sehr viel Stauraum.
Der große Transportkasten sitzt vor dem Lenker und zwischen den beiden Vorderrädern und hat die Maße 95 x 69 x 70 cm. Mehr als ausreichend für einen größeren Einkauf, den Transport der Kinder oder um zum Beispiel einen Grill zu transportieren.
Die technischen Daten
Das Curve 3 DR7 ist in Schwarz erhältlich. Es ist mit einer 7-Gang-Kettenschaltung von Shimano, einer Klingel, Schutzblechen und Licht ausgestattet. Die hydraulische Scheibenbremse hinten und die beiden Nabenbremsen vorne komplementieren das Rad zu einem Verkehrssicheren Fahrrad.
Der 250 Watt Motor und der Akku mit 468 Wattstunden unterstützen Dich auf maximal 70 Km und bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Die maximale Zuladung inklusive Fahrer liegt bei 200 Kilogramm.
Fazit: Kidix Qivelo Curve 3 DR7
Das Kidix Qivelo Curve 3 DR7 ist durch die geräumige Transportbox inklusive der beiden Sitzbänke ein ideals Lastenrad für den Transport von Kindern.
Viel Platz: Kidix Qivelo Curve 3 DR7
- 7-Gang Shimano Nexus Schaltung,
- Scheibenbremse hinten, Nabenbremsen vorne
- Räder: 3 / max. Zuladung 200 Kg
- Motor: 250 Watt / Akku: 468 Wattstunden
- 50 bis 70 Km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h
- Schutzbleche, LED Beleuchtung, Gepäckträger, Rahmenschloss
- Verkehrssicher gemäß StVZO
Der große Elektro-Lastenrad und Lasten e-Bike Ratgeber

Im ersten Teil habe ich Dir die aktuellen Modell vorgestellt und Die besten fünf miteinander verglichen. Jetzt im Ratgeberteil werde ich Dir die wichtigsten Fragen zum Thema Elektro-Lastenrad bzw. Lasten e-Bike ausführlich beantworten.
1. Was ist ein Elektro-Lastenrad?
Elektro-Lastenfahrräder erobern weltweit die Innenstädte. Da es sich hierbei um einen relativ neuen Trend handelt, möchte ich Dir als erstes erläutern was ein Elektro-Lastenrad ist.
Bei einem e-Bike Lastenbike handelt es sich um ein Transportrad (auch Lastenfahrrad oder englisch Cargobike genannt), welches Dich beim Treten mit einem Motor unterstützt. Ein Transportrad wiederum ist ein spezielles Fahrrad, mit dem Du im privaten Bereich Dein Einkauf, Dein Gepäck, Deine Kinder oder deine Haustiere transportieren kannst. Im gewerblichen Bereich kommen diese Fahrräder bei Kurieren, Handwerker, Erzieher und Pizzaboten zum Einsatz. Teilweise werden Lastenbikes sogar zu mobilen Back- und Kaffeestationen umgebaut.
2. Welche Arten von Elektro-Lastenfahrräder gibt es?
Grob betrachtet gibt es zwei Arten von elektrischen Lastenfahrrädern: Den Frontlader und den Hinterlader. Beim Frontlader befindet sich die Ladefläche vor dem Fahrer, beim Hinterlader hinter ihm. Schaut man sich die einzelnen Modell genauer an, dann sind diese beiden Arten nochmal zu unterteilen.
| Frontlader | Hinterlader |
| #1 klassischer Frontlader | #4 klassischer Hinterlader |
| #2 Bäckerrad | #5 Longtails (Backpacker) |
| #3 Vorderlader |
2.1 Der klassische Frontlader
Der klassische Frontlader hat seine Ladefläche vor dem Fahrer über dem Vorderrad. Dadurch ist das Vorderrad kleiner und meistens auch etwas nach Vorne versetzt. Die Lenkung erfolgt trotzdem über das Gestänge.
Wie die meisten Arten gibt es dieses Modell als normales Fahrrad und als Dreirad (siehe Bild).
2.2 Das klassische Bäckerrad
Auch das klassische Bäckerrad (und ähnliche Postfahrrad) hat die Ladefläche vor dem Fahrer. Die Ladefläche ist ein großer stabiler Gepäckträger auf dem ursprünglich Backwaren transportiert wurden. Sie ist etwas tiefergelegt, damit zum einen der Schwerpunkt tiefer liegt und zum anderen der Fahrer freie Sicht auf den Straßenverkehr hat.
Hierdurch ist das Vorderrad oft kleiner als das Hinterrad. Weitere klassische Merkmale vom „Bäckerrad“ sind ein tiefer Einstieg und zwei Rollen unter der Ladefläche (siehe Bild). Diese Art von Lastenräder war bis vor ein paar Jahren am häufigsten in Deutschland vertreten.
2.3 Der moderne Vorderlader
Beim moderne Vorderlader ist das Vorderrad deutlich nach Vorne versetzt. So entsteht zwischen Lenker und Vorderrad eine große Ladefläche die so oder mit passenden Transportkisten genutzt werden kann.
Bei dieser Art von Lastenbike liegt die Ladefläche sehr tief, das Vorderrad ist sehr klein und die Lenkung erfolgt über ein Gestänge oder über einen Seilzug. Der bekannteste Vorderlader ist der Long John. Dieser wird seit 1930 in Dänemark weitgehend unverändert produziert und vertrieben.
2.4 Der klassische Hinterlader
Der klassische Hinterlader hat seine Ladefläche hinter dem Fahrer. Entweder als Dreirad (siehe Bild) oder als eine Art Tandem, wobei anstelle des hintere Sitzes eine Ladefläche montiert ist. Der Schwerpunkt vom Hinterlader befindet sich hinten. Hierdurch ist dieses Art nicht so manövrierfähig und nicht so beliebt.
2.5 Longtails – Der Backpacker
Das Longtail Lastenrad hat einen verlängerten Radstand und meistens ein sehr stabilen Gepäckträger. Diese Art von elektronischen Lastenfahrräder eignet sich ideal für Backpacker die mit dem Fahrrad reisen und dabei auf möglichst wenig Gepäck verzichten möchten.
Die Ladung bzw. das Gepäck wird rechts und links sowie oberhalb von Hinterrad transportiert. Teilweise sind die Lasten e-Bikes auch mit einem Gepäckträger oder Korb über dem Vorderrad ausgestattet. Andere Modell bieten hinter dem Fahrer einen weiteren Sitzplatz für eine andere Person.
3. Welche Einsatzgebiete gibt es für ein Lastenrad e-Bike?
Wie unter Frage 1 bereits erwähnt, werden Lastenfahrräder im privaten sowie im gewerblichen Bereich genutzt.
- Im privaten Bereich werden Elektro-Lastenfahrräder für Tagesausflüge genutzt, um Tiere, Kinder oder sperriges Gepäck, wie beispielsweise einen Grill, zu transportieren. Auch der große Wocheneinkauf kann mit einem Lastenrad getätigt werden. Das spezielle Longtail bietet sich auch super für mehrtägige Ausflüge mit dem Zelt und der Isomatte an.
- Im gewerblichen Bereich bieten sich die Lastenräder für Handwerker an, um Ihr Werkzeug (Akku Schlagbohrschrauber, Tauchsäge, etc.) zu transportieren oder für Kurierfahrer und Pizzaboten, um Ihre Lieferung zu transportieren. Teilweise gibt es Aufbauten für Lastenräder, die das Rad in einen kleinen Verkaufsstand verwandeln (Kaffeeshop, Backstube, etc.).
- 7-Gang Kettenschaltung / Tektro Auriga hydraulische Scheibenbremsen
- Gewicht: 68 kg / Räder: 3 / maximale Zuladung 225 kg
- 2 Sitzbänken für 4 Kinder ca. L 90 cm - B 80 cm - H 50,5 cm
- Motor: 250 Watt & 45 Nm / Akku: 461 Wattstunden (36V * 12,8 Ah)
- 35 bis 135 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h (5 Stufen)
- Schutzbleche, LED Beleuchtung, Verkehrssicher gemäß StVZO
4. Wie teuer ist ein Lasten e-Bike?
Beim Preis müssen wir zwei Arten unterscheiden. Ein herkömmliches Lastenfahrrad bekommst Du schon für 600 bis 1000 €. Ein Lastenfahrrad mit Motor, also ein Elektro-Lastenrad, ist deutlich Teurer. Hier musst du je nach Motor, Akku, Ladefläche, Qualität und Hersteller 1.500 € bis 5.000 € (teilweise sogar über 7.000 €) einplanen. Gebrauchte Lasten e-Bikes gibt es schon für die Hälfte. Eine gute Aufstellung der Hersteller für Lastenräder, findest du im Artikel Lasten-E-Bike von bike2b.de.
5. Wie schwer ist ein Lastenfahrrad
Das klassische Bäckerrad und der klassische Hinterlader wiegt zwischen 35 und 45 Kg mit Akku. Deutlich schwerer als ein normales Fahrrad (ca. 12 Kg) und auch als ein e-Bike (ca. 23 Kg). Noch schwerer wird ist dann bei Lastenrädern mit einem stabilen Aufbau. So kann ein moderner Frontlader 60 Kilogramm auf die Waage bringen. Dafür bietet er aber auch Platz für zwei bis vier Kinder.
6. Welcher Motor und welche Motorposition ist ideal?

Da ein Lastenfahrrad an sich schon schwerer als ein normales Fahrrad ist und dann noch die Ladung dazu kommt, spielt der Motor eine sehr wichtige Rolle bei einem Lasten-e-Bike. Daher solltest Du, wenn Du Dir ein neues Elektro-Lastenfahrrad kaufen möchtest, viel Wert auf den Motor legen. Diese drei Eigenschaften sind entscheidend:
- Die Wattzahl – Der Motor sollte eine Leistung von genau 250 Watt besitzen. Nur so benötigst Du für Dein Elektro-Lastenrad keinen Führerschein, keine Versicherung und keine Zulassung und trotzdem hast Du genug Power um von A nach B zu gelangen. Da die Hersteller das wissen, sind die meisten Cargobikes von Haus aus mit einem 250 Watt Motor ausgestattet.
- Die Motorposition – Aufgrund des höheren Gewichts nicht ganz so entscheidend, wie bei normalen E-Bikes Beispielsweise den Technibike Votaro, aber trotzdem nicht zu vernachlässigen, ist die Motorposition. Der Motor kann am Vorderrad, am Hinterrad oder in der Mitte montiert sein. Die ideale (Akku- und) Motorposition ist in der Mitte und möglichst weit unten des Lastenrads. So liegt der Schwerpunkt möglichst tief, wodurch das Fahrverhalten am wenigsten beeinflusst wird.
- Der Hersteller – Als letztes solltest Du auf den Hersteller des Motors achten. Im Garantiefall und bei einer eventuellen Wartung ist es ein Vorteil, einen Akku von einem etablierten Hersteller zu besitzen. Für größere Hersteller, wie Bosch und Samsung, gibt es häufiger Ersatzteile und mehr Service.
7. Akku ist doch gleich Akku – oder?
Neben dem Motor macht ein starker Akku ein gutes Lasten-e-Bike aus. Aber woran erkennt man einen guten Akku und wie kann man die Modell untereinander vergleichen? Die Hersteller geben für den Akku meistens die folgenden drei Werte an:
- Volt (V)
- Amperestunden (Ah)
- Wattstunden (Wh)
Wichtig, um die Akkus miteinander vergleichen zu können, sind die Wattstunden. Falls diese nicht angegeben sind kannst Du sie ganz einfach errechnen mit Volt*Amperestunden. So hat beispielsweise ein Akku mit 36 Volt und 18 Amperestunden eine Leistung von 648 Wattstunden. Diese Vergleichsmöglichkeit solltest Du Dir merken, denn so kannst Du auch die Akkus von anderen Geräten, wie Handkreissägen und Akkuschrauber, miteinander vergleichen.
Wie oben bereits kurz erwähnt, sollte der Akku auch möglichst in der Mitte und relativ tief am Fahrrad montiert sein. So beeinflusst er das Fahrverhalten am wenigsten.
8. Welche Reichweite hat ein elektro Lastenfahrrad?
Grundsätzlich wird die Reichweite aus der Leistung des Motors und aus der Leistung des Akkus berechnet. Da die Leistung bei den meisten Elektro-Lastenrädern gleich ist (250 Watt), ist für die Reichweite die Leistung des Akkus entscheidend. Um so höher die Wattstunden, um so länger unterstützt Dich Dein neues e-Bike.
Die maximale Reichweite von einem elektrischen Lastenfahrrad wird zusätzlich noch von mehreren Faktoren beeinflusst:
- Fahrergewicht und Zuladung,
- Reifendruck,
- Gelände,
- tatsächliche Unterstützung,
- Gegenwind und Temperaturen
Da die Akkus in meinem E-Lastenrad Test und Vergleich von sehr einfach bis hochwertig ausfallen, ist die Reichweite sehr unterschiedlich. Von 40 Km bis 100 Km laut Hersteller ist alles dabei.
- 7-Gang Kettenschaltung / Tektro Auriga hydraulische Scheibenbremsen
- Gewicht: 68 kg / Räder: 3 / maximale Zuladung 225 kg
- 2 Sitzbänken für 4 Kinder ca. L 90 cm - B 80 cm - H 50,5 cm
- Motor: 250 Watt & 45 Nm / Akku: 461 Wattstunden (36V * 12,8 Ah)
- 35 bis 135 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h (5 Stufen)
- Schutzbleche, LED Beleuchtung, Verkehrssicher gemäß StVZO
9. Subvention von Lastenfahrrädern – was ist möglich?

Für ein E-Lastenfahrrad musst Du mit 1000 bis 7000 € eine ordentliche Stange Geld auf den Tisch legen. Da Lastenfahrräder die Umwelt schonen und gleichzeitig den Nachhaltigkeitsgedanke fördern, zahlt der Bund und einige Länder für die Anschaffung eines elektronischen Lastenrades einen Zuschuss.
So zahlt der Bund unter bestimmten Voraussetzungen für Firmen eine Kaufprämie von 30 Prozent (maximal 2500 €) der Anschaffungskosten. Aber auch einige Länder bzw. Kommunen (Großstädte) zahlen an Firmen und Privatpersonen einen Bonus. Die Höhe von diesen Boni schwankt von 400 € bis 6000 €.
Fazit vom E-Lastenrad Test und Vergleich
Lastenräder werden immer beliebter. Mein Ratgeber zum E-Lastenrad Test und Vergleich hat gezeigt, dass Du beim Kauf auf einen guten Akku mit möglichst viel Wattstunden achten solltest. Der Motor hingegen ist eher unwichtig, da die meisten Modelle mit 250 Watt betrieben werden.
Auch die Verkehrssicherheit steht bei der Alternativ zum Auto im Vordergrund. Alle Modelle in meinem E-Lastenrad Test und Vergleich sind mit zwei unabhängigen Bremsen, einer Klingel und Licht ausgestattet. Die Modelle mit Sitzbank besitzen sogar Gurten um die Kinder bei der Fahrt zu schützen.
FAQ – Wichtige Fragen rund um den E-Lastenrad Vergleich
Bevor du dich für ein bestimmtes Modell entscheidest, tauchen oft noch viele praktische Fragen auf. In diesem Abschnitt beantworte ich dir die häufigsten Fragen rund um den Kauf, die Nutzung und die Ausstattung eines E-Lastenrads. Damit findest du schnell heraus, welches Modell wirklich zu deinen Anforderungen passt.
1. Was ist der Unterschied zwischen einem normalen Lastenrad und einem E-Lastenrad?
Ein E-Lastenrad hat einen Elektromotor, der dich beim Treten unterstützt. Damit kannst du auch bei voller Beladung oder Steigung entspannter fahren. Ein normales Lastenrad musst du rein mit Muskelkraft bewegen – das wird mit zunehmender Last deutlich anstrengender.
2. Sind alle Lastenräder in deinem Test auch für Hunde geeignet?
Ja, einige Modelle wie das T9 Grand Modern oder das Adore Cargo e-Bike Straight bieten flache, geräumige Ladeflächen, auf denen sich Hunde bequem und sicher transportieren lassen. Besonders praktisch sind Einstiegstüren oder niedrige Rahmen, um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern.
3. Wie viel Reichweite hat ein E-Lastenrad?
Das hängt vom Akku ab. In meinem Vergleich reicht die Bandbreite von rund 30 km bei kleineren Akkus bis zu 135 km bei großen Akkus und sparsamer Fahrweise. Faktoren wie Steigungen, Gewicht und Temperatur beeinflussen die Reichweite zusätzlich.
4. Welches Lastenrad ist für Familien mit Kindern am besten geeignet?
Modelle mit zwei Sitzbänken wie das Zündapp Cargo C2426 oder das SachsenRAD T1 bieten Platz für bis zu vier Kinder. Sie verfügen über eine stabile Transportbox, Schutzgurte und eine sichere Bauweise – ideal für den täglichen Weg zur Kita oder Schule.
5. Brauche ich für ein Lasten e-Bike eine Versicherung oder Zulassung?
Nein. Alle vorgestellten Modelle sind sogenannte Pedelecs. Das heißt, der Motor unterstützt nur bis 25 km/h und hat maximal 250 Watt Leistung. Damit gelten sie rechtlich als Fahrrad – ohne Zulassungs-, Versicherungs- oder Führerscheinpflicht.
6. Was wiegt ein E-Lastenrad?
Die meisten Modelle wiegen zwischen 60 und 75 kg. Hinzu kommt noch das Gewicht von Fahrer, Kindern oder Gepäck. Durch das hohe Eigengewicht ist ein leistungsfähiger Motor umso wichtiger, um das Rad komfortabel bewegen zu können.
7. Gibt es Förderprogramme für Lastenräder?
Ja. Der Bund und viele Bundesländer oder Städte bieten finanzielle Unterstützung beim Kauf von E-Lastenrädern – besonders für Familien und Gewerbetreibende. Die Höhe der Förderung variiert und kann mehrere Hundert bis zu mehreren Tausend Euro betragen.
- 7-Gang Kettenschaltung / Tektro Auriga hydraulische Scheibenbremsen
- Gewicht: 68 kg / Räder: 3 / maximale Zuladung 225 kg
- 2 Sitzbänken für 4 Kinder ca. L 90 cm - B 80 cm - H 50,5 cm
- Motor: 250 Watt & 45 Nm / Akku: 461 Wattstunden (36V * 12,8 Ah)
- 35 bis 135 km Reichweite / Unterstützung bis 25 Km/h (5 Stufen)
- Schutzbleche, LED Beleuchtung, Verkehrssicher gemäß StVZO
Abschließender Eindruck – E-Lastenrad Test im Vergleich
Der große E-Lastenrad Test und Vergleich hat deutlich gemacht, wie vielseitig und praxisnah ein modernes Lasten E-Bike sein kann. Egal ob für den Einkauf, den Kindertransport oder den täglichen Weg zur Arbeit – mit dem passenden Modell wird das Fahrrad zu einer echten Alternative zum Auto. Dabei überzeugen viele Räder durch ihre durchdachte Ausstattung, stabile Rahmenkonstruktionen und komfortable Motorunterstützung.
Drei Modelle haben sich besonders hervorgetan: Das Zündapp Cargo C2426, das mit viel Platz und großer Reichweite punktet, das kraftvolle T9 Grand Modern mit 120 Nm Drehmoment sowie das günstige SachsenRAD T1, das sich bestens für Familien eignet. Damit bietet der E-Lastenrad Vergleich für jeden Einsatzzweck die passende Lösung – nachhaltig, sicher und alltagstauglich.
Zum Abschluss die Lastenfahrrad Bestseller
Die folgenden Modelle aus der Kategorie Lastenfahrrad, sind ideal geeignet für den Transport von Kindern, Hunden sowie anderen Dingen. Dazu sind sie sehr beliebt auf Amazon.
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