Die Lautstärke vom Rasenmäher – Notwendigkeit oder lästiges Ärgernis?

Lautstärke vom Rasenmäher

Wie laut ist ein Rasenmäher? Rein subjektiv gibt es darüber verschiedene Ansichten. Während der Besitzer eines Rasenmähers diesen wahrscheinlich nicht zu laut findet, wird sich der Nachbar vermutlich massiv über den Höllenlärm ärgern. Um die Lautstärke vom Rasenmäher objektiv zu bewerten, muss man daher die Rasenmäher-DB-Werte kennen. Damit ist der Schalldruckpegel in Dezibel gemeint, der umgangssprachlich auch als Geräuschpegel bekannt ist. Die Stärke des Schalldruckpegels entscheidet über das menschliche Wohlbefinden. Ist er sehr hoch, kann das zu Unbehagen und sogar zu Schmerzempfinden führen. Wieviel Dezibel ein Rasenmäher im Allgemeinen hat und noch mehr über die Lautstärke von Rasenmähern erfährst du in diesem Ratgeber.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Benzinrasenmäher sind die lautesten Modelle und erreichen in der Regel 90 bis 95 Dezibel – vergleichbar mit einem Presslufthammer in zehn Metern Entfernung.
  • Akku- und Elektromäher arbeiten leiser, liegen aber immer noch bei etwa 75 bis 80 Dezibel, was ungefähr der Lautstärke eines Motorrads entspricht.
  • Mähroboter sind am leisesten: Mit 58 bis 61 Dezibel sind sie kaum lauter als ein normales Gespräch und damit ideal für lärmsensible Umgebungen.
  • Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung schreibt vor, dass Rasenmäher nur werktags zwischen 7:00 und 20:00 Uhr betrieben werden dürfen, nicht jedoch an Sonn- und Feiertagen.
  • Verstöße gegen diese Regelung gelten als Ordnungswidrigkeit und können mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Wieviel Dezibel hat ein Rasenmäher mit einem Benzinmotor?

Wieviel Dezibel hat ein RasenmäherDie Frage danach, wieviel Dezibel ein Rasenmäher hat, ist nicht ganz richtig, denn eigentlich muss es heißen, wieviel Dezibel ein Rasenmäher im Betrieb verursacht. Wird er nicht benutzt und steht still in der Ecke, liegt der Schalldruckpegel bei 0 Dezibel. Erst das Starten und das Arbeiten des Motors, das Rollen der Räder über den Boden und das Schneiden der Messer verursachen Geräusche und damit einen Schalldruckpegel in Dezibel.

Natürlich kommt es auch darauf an, was für ein Rasenmäher genutzt wird und wie groß die Entfernung zum Gerät ist. Die Benzinrasenmäher mit einem Zwei- oder Viertakt-Ottomotor und die Rasentraktoren sind in der Regel wesentlich lauter als Elektromäher mit Netzanschluss oder Akku. Vergleichsweise leise arbeiten auch die modernen Mähroboter.

Rasenmäher mit einem Benzinmotor erzeugen einen Schalldruckpegel von circa 90 bis 95 Dezibel. Das entspricht circa der Lautstärke eines Presslufthammers in zehn Meter Entfernung.

Wie hoch ist die Lautstärke von einem Akku-Rasenmäher?

Akku-Rasenmäher beziehungsweise Elektrorasenmäher sind leiser als die Geräte mit Benzinmotor. Mit 75 bis 80 Dezibel sind sie dennoch nicht wirklich ruhig. Die Lautstärke entspricht in etwa der eines vorbeifahrenden Motorrads oder einem Zug.

Wie laut sind Mähroboter?

Mähroboter dürften derzeit die leisesten Geräte zum Mähen des Rasens sein. Noch leiser ist es wahrscheinlich nur, wenn du den Rasen mit der Sense oder der Sichel mähst. Mähroboter erzeugen eine Lautstärke zwischen 58 bis 61 Dezibel und sind damit kaum lauter als ein Gespräch in moderater Lautstärke oder das Rauschen des normalen Straßenverkehrs.

Wie laut darf ein Rasenmäher sein – Es gibt Regelungen

Wie laut darf ein Rasenmäher sein?

Da Rasenmäher also nicht besonders leise arbeiten, fallen sie in die Regelung der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung, die am 29. August 2002 in Deutschland in Kraft trat. Grundlage hierfür ist die die europäische Richtlinie 2000/14/EG vom 8. Mai 2000.

Mit der Verordnung werden insbesondere die Betriebszeiten für lärmintensive Geräte geregelt, zu denen auch Rasenmäher zählen. Diese dürfen überall wo Menschen wohnen, also in Wohngebieten, Siedlungen, auf dem Gelände von Kliniken, Kureinrichtungen und Hotels nur an Werktagen zwischen bis 7:00 bis 20:00 Uhr betrieben werden. Der Sonnabend zählt zu den Werktagen. Sonntags und an Feiertagen müssen die Rasenmäher ganz ausbleiben.

Wird gegen die Verordnung verstoßen, gilt dies als Ordnungswidrigkeit und kann mit Bußgeldern in einer Höhe von bis zu 50.000 Euro bestraft werden. Neben der bundesweiten Verordnung kann es innerhalb der einzelnen Bundesländer oder Gemeinden weitere Regelungen geben, die es zu beachten gilt.

FAQ – Häufige Fragen zur Lautstärke von Rasenmähern

Im folgenden FAQ-Teil beantworte ich dir die häufigsten Fragen rund um die Lautstärke von Rasenmähern. So erfährst du schnell, welche Unterschiede es gibt, welche Regeln gelten und wie du dich am besten schützt.

1. Welcher Rasenmäher ist am leisesten?

Die leisesten Modelle sind Mähroboter. Mit rund 58 bis 61 Dezibel arbeiten sie kaum lauter als ein normales Gespräch. Dadurch eignen sie sich besonders gut für dicht bebaute Wohngebiete, wo Rücksicht auf Nachbarn wichtig ist. Gleichzeitig können sie ohne große Störungen über längere Zeiträume laufen und sorgen so für einen gepflegten Rasen.

2. Sind Akku-Rasenmäher deutlich leiser als Benzinmäher?

Ja, Akku- und Elektromäher liegen mit etwa 75 bis 80 Dezibel deutlich unter dem Geräuschpegel eines Benzinmähers, der meist zwischen 90 und 95 Dezibel erreicht. Damit sind sie zwar nicht flüsterleise, aber schon spürbar angenehmer im Betrieb. Für kleinere und mittlere Gärten sind sie daher eine gute Lösung, wenn du auf eine geringere Lautstärke Wert legst.

3. Sollte ich beim Mähen einen Gehörschutz tragen?

Bei Benzinrasenmähern ist ein Gehörschutz unbedingt zu empfehlen, da sie mit über 90 Dezibel das Gehör dauerhaft schädigen können. Auch bei Elektromähern kann längeres Arbeiten unangenehm für die Ohren sein, sodass ein einfacher Kapselgehörschutz sinnvoll ist. Besonders, wenn du regelmäßig mähst, schützt du damit deine Gesundheit langfristig.

4. Darf ich auch sonntags Rasen mähen?

Nein, das ist in Deutschland nicht erlaubt. Laut Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung darfst du nur werktags zwischen 7:00 und 20:00 Uhr mähen, wobei auch der Samstag als Werktag gilt. Sonn- und Feiertage sind komplett tabu, um die Ruhezeiten für Anwohner zu gewährleisten.

5. Was passiert, wenn ich gegen die Lärmschutz-Regeln verstoße?

Ein Verstoß gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Zusätzlich können Nachbarn Anzeige erstatten oder die Ordnungsbehörde einschreiten. Um Ärger zu vermeiden, solltest du dich unbedingt an die vorgeschriebenen Zeiten halten.

Abschließender Eindruck – Lautstärke vom Rasenmäher

Die Lautstärke eines Rasenmähers ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Gesundheit und der Rücksichtnahme auf Nachbarn. Während ein Benzinrasenmäher oft extreme Werte erreicht, bieten Akku- und Elektromäher eine spürbar leisere Alternative. Am angenehmsten für die Ohren sind Mähroboter, die unauffällig und leise arbeiten. Wer regelmäßig mäht, sollte nicht nur auf Leistung, sondern auch auf den Geräuschpegel achten.

Mein Fazit: Die Lautstärke vom Rasenmäher wird oft unterschätzt, kann aber entscheidend für den Arbeitskomfort sein. Mit einem leisen Modell, den passenden Betriebszeiten und bei Bedarf zusätzlichem Gehörschutz gelingt das Rasenmähen nicht nur effizient, sondern auch rücksichtsvoll.